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verkehr:projekte:radfahrer_faq

Grundregeln nach § 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO):

  1. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
  2. Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Radfahrer FAQ

Immer wieder mal spricht mich jemand an und befragt mich zu den Gründen meines täglichen Radfahrens, wieso ich andauernd provozieren würde, wieso ich immer in der Mitte fahre und vieles mehr. Kürzlich hatte ich ein wirklich schönes Gespräch mit einem Menschen, der mich nach dem Einkaufen ansprach. Wir haben viele Argumente ausgetauscht und ihn interessierten meine Gründe. Kurz darauf begann ich damit, dieses Dokument hier zu erstellen und all die Fragen zu sammeln, die jemand potenziell an mich richten würde oder in der Vergangenheit bereits gerichtet hat und beantworte diese auch nach bestem Wissen und Gewissen. Die Hoffnung dahinter ist die, dass ein Autofahrender, der um die Gründe weiß, in Zukunft mehr auf Fahrradfahrende achten wird.

  • Alle genannten Abstände zu einem/für einen Fahrradfahrenden gelten übrigens NICHT ab der Mitte des Fahrrads SONDERN ab dem linken bzw. rechten Ende des Fahrradlenkers bzw. der breitesten Stelle eines Fahrrads.
  • Man kann online sehr einfach über ein Bild berechnen lassen, wieviel Abstand ein Autofahrender zu einem Radfahrenden gehalten hat, siehe hier.
  • Wenn du mich unterwegs triffst, dann trau dich und sprich mich an.
  • Wenn es um rechtliche Angelegenheiten geht, dann sind die Hinweise meine persönliche Meinung; alternativ verlinkte auf andere Seiten.
  • Die Fahrbahn (im Sprachgebrauch auch Straße) ist das Gesamtkonstrukt. Fahrstreifen (im Sprachgebrauch auch Fahrspur/Spur) ist ein einzelner Streifen in eine Richtung. Siehe auch Straßenquerschnitt. Eine zweispurge Straße besteht somit aus zwei Fahrstreifen, eine je Richtung.

Wenn dich meine Erlebnisse interessieren, dann schau im Blog nach, dort gibt es eine eigene Kategorie „Alltagserlebnisse“, siehe hier.

Hast du überhaupt einen Führerschein?

Den habe ich seit ich 19 war und bin einige Jahre lang täglich mit dem Auto gefahren. Im Gegensatz zu vielen Autofahrenden kenne ich also die „andere“ Seite, die im Auto.

Ich halte mich als Verkehrsteilnehmer (mit jedem Verkehrsmittel, auch zu Fuß) an die Straßenverkehrsordnung, soweit ich sie kenne. Wenn mir etwas unklar ist, schaue ich nach. Und ich schätze, dass ich sie weit besser kenne als die meisten Menschen, denn ich habe mich schon oft damit beschäftigt. Auch deshalb, weil mir immer wieder von verschiedenen Menschen falsche Informationen gegeben wurden, wie z. B. das „Rechts auf der Linie“ fahren, das sich angeblich aus dem Rechtsfahrgebot ableite.

Stimmt es, was Leute über dich in sozialen Netzwerken behaupten?

In sozialen Netzwerken wird behauptet, du würdest rote Ampeln über den Gehweg abkürzen, Leute anpöbeln, Fußgänger absichtlich gefährden, …, …, …. Stimmt das?

In sozialen Netzwerken behaupten Leute auch, dass die Erde flach sei, dass es eine Hohlerde gebe und dass auf der dunklen Seite des Mondes Mondnazis leben. Stimmt das?

Siehe auch Wieso nimmst du keine Rücksicht?

Wieso provozierst du?

Wenn du dich davon provoziert fühlst, dass andere Verkehrsteilnehmer sicher ans Ziel kommen wollen und auf der Straße unterwegs sind, dann solltest du mal über dein Weltbild nachdenken und/oder diese Webseite durchlesen.

Es ist und war nie mein Ziel, jemanden zu provozieren. Mein Ziel war immer und ist auch weiterhin, dass ich in der Lage bin, mit dem Fahrrad meine alltäglichen Strecken fahren zu können.

Ich habe gute Kenntnisse über die Verkehrsregeln und ich kenne meine Pflichten und auch meine Rechte. Es ist keine Provokation von mir, dass ich auf die Einhaltung dieser Rechte bestehe. Genau das ist wohl manchen Menschen unangenehm, denn im Alltag soll der Radfahrende schonmal auf seine Vorfahrt verzichten, mit seinem Fahrrad scharf rechts fahren oder irgendwo fahren, wo man ihn als Autofahrender nicht bemerkt.

Siehe auch hier.

Schon mal drauf gekommen, dass nicht die anderen, sondern Du das Problem bist?

Den Gedanken hat man als selbst reflektierender Mensch zwangsläufig irgendwann mal. Dann begann ich damit, mich online mit anderen Menschen zu vernetzen, die auch tagtäglich mit dem Fahrrad fahren, also solche, die z. B. mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren oder die aus anderen Gründen sehr viel mit dem Fahrrad unterwegs sind und zwar dort, wo auch Autofahrende unterwegs sind; nicht solche Radfahrenden, die gemütlich nur durch den Wald zum nächsten Ort fahren oder täglich 1km zum Bäcker im verschlafenen Dorf fahren.

Da ist mir schnell klar geworden, dass nicht ich das Problem bin, sondern dass sie alle dieselben Erfahrungen haben. Sie alle haben mehrfach am Tag Situationen, in denen sie gefährdet und/oder bedroht werden, beleidigt, angepöbelt, usw. usw.

Willst du sagen, Autofahrende sind schuld daran?

Wichtige Sätze, die ich seit Jahren immer und immer wiederhole: Der Großteil der Autofahrenden verhält sich richtig. Es ist nur ein sehr kleiner Teil der Autofahrenden, der mich täglich gefährdet. Doch aufgrund der vielen Autofahrenden summiert sich das zu einer hohen Zahl zusammen.

  • Gedankenlosigkeit/Unwissenheit; Viele wissen zwar zwar, dass man mit Abstand überholen muss, aber wieviel das ist, weiß man nicht genau. Aber das wird schon passen.
  • Keine Zeit: Ja, man muss Abstand halten, aber es darf doch nicht sein, dass man jetzt abbremsen und warten muss.
  • Aggressivität: Es gibt Autofahrende, die aus (niederen) Gründen einen Hass auf Radfahrende zu haben scheinen.

Beispiel: Auf einer Landstraße hatte ich auf 4km Strecke 100 Überholvorgänge gezählt 1). D. h. pro km sind es 25 Überholvorgänge. Bei einer täglichen Strecke von 50km wären das 1000 Überholvorgänge. Wenn wir annehmen, dass der erwähnte kleine Teil der sich asozial/aggressiv verhaltenden Autofahrenden ca. drei Prozent beträgt, dann wäre ich an einem Tag 30 Mal bewusst gefährdend überholt worden.

Du hast kein Recht auf der Straße zu fahren, weil du keine Steuern dafür zahlst!?

Damit hat sich ein schlauer Mensch schon befasst, siehe hier.

Wieso fährst du auf der Straße, obwohl es einen Radweg gibt?

2) Ein Weg ist nur dann ein Radweg, wenn er durch die folgenden Zeichen (Zeichen 237, 240, 241-30 und 241-31) als einer gekennzeichnet wird (FIXME oder baulich eindeutig als solcher erkannt werden kann?):

Nur dann ist er benutzungspflichtig. Jeden anderen Weg (nicht benutzungspflichtiger Radweg, Feldweg, Waldweg, kann ich benutzen, muss ich jedoch nicht. Und über eine Benutzung entscheide ich dann nach verschiedenen Gegebenheiten.

Fahrräder gehören übrigens per Gesetz auf die Straße, wenn es nicht vor Ort anders geregelt wird. Der Gehweg ist immer tabu, es sei denn, er wurde explizit für Radfahrende freigeben, genau mit den folgenden beiden Zeichen.


Dort darf man nur angepasster Geschwindigkeit mit dem Fahrrad fahren. Angepasst heißt Schrittgeschwindigkeit, immer. Fußgänger haben immer Vorrang. Auch solchen Wegen fahre ich ungerne, weil es zu gefährlichen Situationen kommen kann.

Gemeinsame Geh- und Radwege dürfen nur mit angepasster Geschwindigkeit befahren werden, im Zweifel bis auf Schrittgeschwindigkeit herunter. Deklariert sind sie über die folgenden Zeichen:

Selbst wenn ein Radweg benutzungspflichtig ist, so gibt es viele Ausnahmen, warum ich nicht dort fahren muss, die meisten sind aus dem Auto heraus nicht erkennbar.

  • Wenn Scherben auf einem Radweg liegen. Und da Radwege in Pforzheim und Enzkreis den Verwaltungen nicht wichtig erscheinen, dauert es manchmal mehrere Wochen, bis so etwas bereinigt wird.
  • Wenn ein Radweg stark verschmutzt ist. Das ist oft der Fall, wenn z. B. zwischen Schellbronn und Neuhausen mal wieder Holz geschlagen wurde und der Radweg voll ist mit Holzsplittern, Steinen oder Matsch. Oder wenn im Herbst die Blätter fallen und sich eine Schicht aus nassen Blättern bildet, die sehr rutschig ist. Auch dann fahre ich nicht auf diesem benutzungspflichtigen Radweg. Und speziell was diesen Radweg betrifft, so hat man Glück, wenn dieser überhaupt mal gereinigt wird. Meist passiert das nur ein bis zweimal im Jahr.
  • Wenn ein Radweg immer wieder stellenweise zugeparkt oder mit Mülltonnen zugestellt ist.
  • Wenn ein Radweg nicht entlang der Straße verläuft, an der ich entlang fahren will. Es gibt Menschen, die der Meinung sind, Radfahrer in Pforzheim müssten z. B. in der Innenstadt immer den Enztalradweg benutzen, unabhängig davon, wo sie hin wollen. Das ist Mumpitz. Oder fährst du immer erst auf die Autobahn, wenn du von Dillweißenstein in die Innenstadt willst?
  • Wenn es keinen Winterdienst für einen Radweg gibt und wenn es glatt oder sonstwie gefährlich sein könnte.
  • Fahrräder mit Anhängern und mehrspurgige Fahrräder müssen zu enge Radwege auch nicht benutzen.

Wenn die folgenden Zeichen angeordnet sind, darf ich nicht auf der Straße fahren:

Ganz wichtig: Auch wenn du als Autofahrender meinst, ich müsse einen angeblichen Radweg oder einen tatsächlich existierenden Radweg benutzen, so ist dies keine Erlaubnis für dich, mein Leben mit deinem Auto zu gefährden, wenn ich das nicht tue. Du musst mich nicht aus deinem Auto heraus beleidigen, mich deshalb dauerhupend überholen oder ganz knapp an mir vorbeischrammen, um mich vermeintlich zu belehren.

Wieso fährst du nicht auf dem Schutzstreifen?

Ein Schutzstreifen ist ein aufgemalter Radweg mit einer gestrichelten Linie. In Pforzheim gibt es so einen z. B. auf der Östlichen Karl-Friedrich-Straße. Dort fahre ich meistens links der gestrichelten Linie, also nicht auf dem Schutzstreifen. Denn der Schutzstreifen führt mit nur wenigen Zentimetern Abstand an der sogenannten Dooringzone (Türzone) der längs parkenden Autos vorbei. Wenn ich da mit 20km/h entlang fahre und jemand die Tür öffnet, dann gibt das sehr unschöne Verletzungen, wenn ich in die Türe fahre. Wenn ich aber noch ausweichen kann und auf der Straße lande, kann es sein, dass ich vom nachfolgenden Verkehr überfahren werde.

Zudem halten Autofahrende an solchen Schutzstreifen teilweise keinerlei Abstand ein, auch wenn sie laut Rechtssprechung dazu verpflichtet sind, auch an solchen Stellen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, was faktisch ein Überholverbot an dieser Stelle in Pforzheim bedeutet, solange es Gegenverkehr gibt. Ein Grund für dieses Überholen mit zu wenig Abstand ist der Schutzstreifen selbst. Er suggeriert den Autofahrenden, dass jeder seine eigene Fahrspur hat und dass man keinen Abstand einhalten müsse. Deshalb ist ist es den meisten Autofahrenden gar nicht bewusst, dass es gefährlich ist, wenn sie knapp überholen.

Zu den Überholabständen auf Radschutzstreifen gab es bisher zwei große Studien. Zuerst eine vom Radmesser Projekt des Tagesspiegel und kürzlich eine Studie der „Unfallforschung der Versicherer (UDV)". Beide stellen unabhängig von einander fest, dass Radfahrende meistens mit zu wenig Abstand überholt werden, siehe hier.

Letztlich fahre ich so, wie jeder Autofahrende auch, mit genügend Abstand zu parkenden Autos. Nur, dass es für mich nicht um Blechschäden geht, sondern um meine Gesundheit.

Das passiert, wenn man auf dem Schutzstreifen fährt:

Deshalb sollte man eine Autotüre immer mit dem sogenannten „holländischen Griff“ öffnen, siehe hier.

In Belgien wird übrigens der Schutzstreifen auch Mordstreifen genannt und wurde 2018 zum Unwort des Jahres gewählt.

Wo steht, dass man 1,5 Meter Abstand lassen muss?

In der StVO selbst ist kein Mindestabstand in Metern vorgegeben, es wird als “ausreichend Abstand„ formuliert. Jedoch es gibt Gerichtsurteile, die 1,5 Meter vorgeben, bei älteren Menschen, bei Fahrrädern mit Kindern auf einem Kindersitz und bei Kindern einen Mindestabstand von 2 Metern. Und auch wenn Lkw, Transporter oder Busse überholen, müssen zwei Meter eingehalten werden, unabhängig davon, welche Linien auf der Straße aufgemalt sind.

Gute Informationen zum Mindestabstand beim Überholen von Radfahrenden gibt es beim ADFC, siehe hier.

Selbst wenn Autofahrende wissen, dass sie 1,5 Meter Abstand einhalten müssen, so ist vielen Menschen gar nicht bewusst, wie viel Platz das eigentlich ist. Zur Relation sei gesagt, dass ein Kleinwagen inklusive Spiegeln ca. 1,6 Meter breit ist. Man überholt einen Radfahrenden also so, wie man auch ein Auto überholen würde bzw. so, dass zwischen das eigene Auto und den Radfahrenden noch ein weiteres kleines Auto passt.

Siehe auch Wieso fährst du nicht ganz rechts?.

Stell dir im Zweifel einfach vor, dass auch ein Radfahrender ein Mensch ist, der leben will. Dann überholst du automatisch richtig.

Ein gut merkbarer Satz zum Überholen von Radfahrenden von mir ist: „Rechter Reifen Mittelstreifen“, d. h. du als Autofahrender musst mit deinem rechten Reifen den Mittelstreifen berühren.

Wieso 1,5 Meter? Weniger reicht doch aus, ich kann das einschätzen

Immer wieder begegnen mir Aussagen wie z. B. „Passt schon, ich kann das einschätzen“, nachdem mich ein Autofahrender mit 30 cm Abstand überholte. Schön, dass er glaubt, das einschätzen zu können. Kann er jedoch faktisch nicht. Und mit seiner Aroganz gefährdet er mein Leben und das von anderen Radfahrenden. Mit anderen Worten: Wenn du mich knapp überholt hast, dann ist bisher nur aus purem Zufall nichts passiert oder weil ich dein asoziales und gefährdendes Fahrverhalten ausgleichen konnte, weil ich z. B. schon im Rückspiegel gesehen hatte, dass du nicht der schlauste Mensch bist und ausgewichen bin. Auch ein Grund, wieso ich nicht scharf rechts auf der Linie fahre, sondern Abstand lasse.

Zudem kann ein Radfahrender nicht auf einer zehn Zentimeter schmalen Linie fahren sondern lenkt permanent nach links und rechts. Je niedriger seine Geschwindigkeit ist, desto mehr schlenkert er. Denn die Physik beim Fahrradfahren funktioniert so, dass man um einen Mittelpunkt pendelt. D. h. ein Radfahrender benötigt einen gewissen Bereich. Das kann durchaus auch mal ein 1 Meter breiter (oder mehr) Bereich sein.

Auch schätzt man aus dem fahrenden Auto heraus eine Gefahr ganz anders ein, weil man in einer schall- und windisolierten und voll gefederten Kabine sitzt und selbst 100km/h sich bequem anfühlen. In einem Auto bemerkt man nur kurz, dass man gerade an einem Radfahrer vorbeigefahren ist. Der Radfahrende bemerkt jedoch den lauten Motor, den Wind, dann den Sog, der Adrenalinspiegel geht hoch, er bekommt Angst,…

Hier einige Gründe, wieso der Mindestabstand sinnvoll ist und auch eingehalten werden muss:

  • Wenn ich z. B. langsam bergauf fahre und links/rechts schlenkere und du mich mit wenigen Zentimetern Abstand überholst, dann ist es nur Zufall, dass ich nicht gerade dann nach links lenke, während du überholst. Es ist möglich, dass ich einen Schlenker von gut einen halben Meter nach links/rechts fahre, während du mich überholst, aus physikalischen Gründen.
  • Wenn jemand einen Radfahrenden mit zu wenig Abstand überholt, und der Radfahrende Angst bekommt, was passiert dann? Im besten Fall macht der Radfahrende aus Angst einen Schlenker nach rechts und dann ausgleichend automatisch wieder nach links. Wenn der nächste Autofahrer auch meint, 30 cm wären genug Abstand zum Überholen, dann trifft er den Radfahrenden als nächster mit voller Wucht mit seinem Auto.
  • Im schlimmsten Fall stürzt der Radfahrende aus Schreck oder Angst vom Fahrrad und wird je nach Fallrichtung vom nachfolgenden Verkehr überrollt.
  • Wind/Sog. Es wird unterschätzt, dass große und/oder schnell fahrende Fahrzeuge eine gewisse Luftmasse vor sich herschieben. Diese bewirkt zuerst ein Abstoßen vom Fahrzeug weg und nach dem Überholen einen Sog in Richtung Straßenmitte. Wenn das Fahrzeug zu dicht überholt, dann ist man diesen Winden stark ausgesetzt und muss über das Lenken ausgleichen, um nicht zu stürzen. Wenn dann wieder der nachfolgend überholende Autofahrer annimmt, 30 cm Abstand würden ausreichend sein, dann ist der Radfahrende tot.
  • Wind allgemein: Auch der normale Wind einen auch mal einen Meter zur Seite schieben, je nach Windstärken.

Ein paar Videos von zu knapp überholenden Autofahrenden:

Das folgende Video wurde aufgenommen auf der Hohenzollernstraße kurz hinter der Kreuzung Bayernstraße in Richtung Kreisverkehr (Karte). Hier ist kein Platz, um einen Radfahrenden ohne Gefährdung zu überholen. Und genau das hat dieser Autofahrende getan. Wäre ich nicht instinktiv ausgewichen, dann hätte er mich erwischt. Übrigens gab es mal einen Leserbrief in der Pforzheimer Zeitung von einem Leser, der sich genau auf diese Stelle berief und sich darüber beschwerte, dass der Radfahrende hier daran Schuld habe, dass man ihn nicht überholen könne, weil er nicht rechts fahre. Selbst wenn ich hier ganz rechts fahren würde, gäbe hier nicht die Möglichkeit mit 1,5 Metern Abstand zu überholen. Zudem geht es relativ steil den Berg hoch.

Hier zwei Videos von Autofahrenden, die mit viel zu wenig Abstand überholten und vor allem sehr schnell unterwegs waren. Wenn ich in so einem Moment einen Schlenker nach links mache, dann bin ich tot. So ein Fahrverhalten ist absolut unnötig und gefährdet massiv das Leben anderer Menschen.

Hier ein absolutes Positivbeispiel, das ist von Kupferhammer in Pforzheim hoch nach Huchenfeld, kurz vor der S-Kurve oben. Hier überholen viele mit zu wenig Abstand und argumentieren, dass es nicht möglich sei, genügend Abstand einzuhalten. Siehe selbst:

Warum schreist du manchmal so rum?

Schon mal erlebt, wie ein 1,5 Tonnen schweres Auto mit wenigen Zentimetern an dir vorbeigeschossen ist? Oder wie dich ein Lkw mit Tempo 80 trotz Gegenverkehr beim Überholen fast von der Straße geschoben oder plattgefahren hat? Und, bist du dabei ganz lässig und ruhig geblieben, weil es so entspannend ist?

Im schall- und windisolierten Auto bekommt man nicht viel mit und meint oftmals, das passe schon. Aber auf dem Fahrrad ist man mitten drin und bekommt das alles mit, den lauten Motor, der knapp an einem vorbei rast, den Wind, den das Auto erzeugt und der einen erst wegdrückt und den Sog, der einen danach in die Mitte der Spur zieht. All das ist teilweise sehr beängstigend. Da kann man auch schon mal sehr wütend werden, wenn ein Autofahrender auf dein Leben pfeift oder wenn man innerhalb weniger Minuten zum zehnten Mal knapp überholt wird.

Es ist auch abhängig von der Tagesform. Fahrradfahren ist unglaublich entspannend und an manchen Tagen kann ich vieles entspannt ertragen. An anderen Tagen oder bei vielen Vorkommnissen nicht (mehr).

Aber keine Sorge, sollte ich dich ein paar Minuten später irgendwo sehen und ansprechen, bin ich meist sehr ruhig. Es sei denn, du hast mich fast umgebracht.

Hier ein Beispiel, wo mich ein Busfahrer in einer scharfen Kurve trotz sichtbarem Gegenverkehr extrem knapp überholt, da kann man nicht immer ruhig bleiben, wenn man sich erschreckt.

Wieso fährst du nicht ganz rechts?

Ich bin zu meiner Anfangszeit übrigens wirklich ganz rechts gefahren. Ich habe damit aufgehört, weil dann fast jeder Autofahrende ganz knapp an mir vorbei fährt, weil er keine Notwendigkeit hat, auszuweichen. Selbst bei Gegenverkehr. Auch Lkws und Busse überholten dann bei Gegenverkehr und ohne Abstand. Wenn ich etwas weiter links fahre, dann zwinge ich die Menschen dazu, solange mit dem Überholen zu warten, bis zumindest die Gegenspur frei ist und sie genügend Platz zum Ausweichen haben. Manche Autofahrende wollen selbst in nicht einsehbaren Kurven überholen, teilweise auch bei schon sichtbarem Gegenverkehr.

Es gibt ein Rechtsfahrgebot, es gibt aber auch das Gebot, dass man sich selbst nicht gefährden darf. Und das bedeutet eben NICHT, dass ich außerorts scharf rechts auf der Linie fahren muss oder innerorts im Rinnstein. Ich muss mich nicht selbst gefährden, d. h. ich halte rechts einen gewissen Abstand.

Auch in folgenden Situationen müssen Radfahrende einen Abstand nach rechts einhalten.

  • Bei parkenden Autos ca. 1,20 m
  • Bei einem Gehweg ca. 1 m
  • Auch ohne Gehweg, z. B. Gullideckel am Rand, Rinnstein.

Wenn ein Radfahrender diese Abstände rechts einhalten will, so landet er in der Stadt automatisch in der Mitte der Fahrspur. Auf der Landstraße fährt man dann meist im rechten Drittel der Straße. Gerade auf Landstraßen liegt am Rand immer mal wieder feiner Schotter, Glas von Unfällen usw. herum.

Würde man auf Linie und somit ganz rechts fahren und keinen Abstand einhalten, dann würde man direkt im Straßengraben landen, nachdem man knapp überholt wurde und eine ausgleichende Lenkbewegung macht. Auch wenn niemand überholt, so kann ein Radfahrender nicht auf einer 12cm schmalen Begrenzungslinie fahren. Er braucht immer einen gewissen Bereich.

Siehe auch Wieso 1,5 Meter?.

Detaillierte Informationen zu diesem Thema inklusive Urteilen findest du hier.

Wieso nimmst du denn keine Rücksicht?

Ich nehme sehr viel Rücksicht, auf alle Verkehrsteilnehmer. Das bedeutet nicht, dass ich mich in Luft auflösen musst, wenn ein Autofahrender hinter mir fährt oder dass ich ganz nach rechts ausweichen muss, damit man mich ohne ausreichenden Abstand überholen kann.

Frag doch mal rum, du wirst viele Menschen treffen, die erlebt haben, dass ich gerade am Berg immer wieder anhalte, um Autofahrende vorzulassen. Doch das ist nur an bestimmten Stellen möglich, wenn z. B. eine Haltebucht existiert oder ein abgehender Weg.

Ich freue mich übrigens auch, wenn mir ein Autofahrender mit einer Geste zeigt, dass er/sie es zu schätzen weiß/wissen, dass ich ihn/sie vorgelassen habe, auch wenn ich das nicht immer müsste. Die meisten Menschen bedanken sich leider nicht; auch das ist gegenseitiges Miteinander, oder halt nicht.

Ich halte an roten Ampeln, an Fußgängerüberwegen (Zebrastreifen), fahre nicht auf eine Kreuzung auf, wenn diese voll ist, auch wenn es grün ist. Ich halte mich an Geschwindigkeitsbegrenzungen und ich steige ab, wenn ich z. B. nicht durch eine Fußgängerzone fahren darf. Ich fahre nicht knapp an Fußgängern vorbei, sondern kündige vorher durch Zurufen an, wo ich (links/rechts) langsam vorbei fahren werde. Eine Klingel habe ich natürlich auch am Fahrrad, doch ich rufe immer, das kommt bei den meisten Menschen positiv an. Diese Rücksichtnahme erwarte ich auch von jedem anderen Verkehrsteilnehmer.

Und noch etwas: Wenn ich den Eindruck habe, dass es jemandem nicht gut geht oder wenn ich sehe, dass etwas passiert ist, dann halte ich auch an und frage, ob ich helfen kann.

Erwartest du, dass man mehrere Kilometer hinter dir fährt?

Lass mich das anders formulieren: Ich erwarte, dass du solange hinter mir fährst, bis du mich überholen kannst, ohne mein Leben zu gefährden. D. h. du musst mindestens 1,5 Meter Abstand einhalten können. Das bedeutet, dass du nur überholen kannst, wenn du (fast) komplett mit deinem Auto auf die Gegenspur fährst.

Ich habe persönlich kein Thema damit, wenn du bei einer durchgezogenen Linie überholst, SOLANGE die Gegenspur frei ist und du mich nicht bedrängst und genügend Abstand hälst.

Siehe hierzu auch Wieso nimmst du denn keine Rücksicht?

  • Übrigens, ein kleiner Fun fact: Ich habe in der Vergangenheit viele Situationen ausgewertet und in der Regel fährt ein Autofahrender weniger als 10 Sekunden hinter mir, bevor er mit genügend Abstand überholen kann.
  • Und noch ein Fun fact: Online behauptete einmal jemand, er hätte 15 Minuten hinter mir herfahren müssen, weil ich mittig auf der Fahrspur fuhr. Ich habe im Video nachgesehen. Es war eine Strecke von 200 Metern und weil es Stau gab, dauerte das 2 Minuten. Dann bin ich abgebogen und er glücklich, weil er an meiner Position im Stau stehen durfte statt hinter mir. Siehe hierzu auch Stimmt es, was in sozialen Netzwerken über dich behauptet wird?

Wieso machst du so seltsame Bewegungen, wenn ich mit meinem Auto bei Tempo 50 den Berg runter fünf Meter hinter dir fahre?

Schon mal was von „Halbe Tacholänge Abstand“ gehört? Oder willst du mich direkt überfahren, wenn ich aus vielerlei Gründen plötzlich bremsen muss?

Die seltsame Handbewegung ist mein verzweifelter Versuch, dich um Abstand zu bitten, weil du mir Angst machst.

Darfst du überhaupt mit deiner Kamera aufnehmen?

Die Informationen, die ich dazu gefunden habe, besagen, dass ich aufnehmen darf, solange überschrieben wird, wenn nichts passiert ist. Das ist bei meinen Kameras der Fall.

Darfst du diese Videos überhaupt veröffentlichen?

Auch hier ist mein Informationsstand, dass ich veröffentlichen darf, solange ich mich an bestimmte Dinge halte. Wenn ich ein Video veröffentliche, dann werden Kennzeichen und Personen unkenntlich gemacht. Sprache von anderen Menschen als mir selbst wird gestummt.

Bezüglich Kennzeichen gibt es schlaue Menschen, die davon ausgehen, dass man sie nicht unkenntlich machen muss, aber ich mache das aktuell trotzdem (noch?).

Ist es nicht gefährlich, dass du Musik oder Hörbücher hörst, während du Fahrrad fährst?

Ich habe einen Bluetooth-Lautsprecher auf dem Lenkrad befestigt und höre Musik, wenn ich Fahrrad fahre. Und selbst wenn ich Kopfhörer benutzen würde, wäre das erlaubt, solange ich den Vekehr um mich herum erfassen kann. Außerdem höre ich die Geräusche um mich herum auch mit Musik sehr viel lauter als du in deiner schallisolierten Autokabine, in der du eventuell auch noch zusätzlich laute Musik hörst.

Ich habe diesbezüglich etwas sehr interessantes erlebt: Ich stand auf der Zufahrtstraße zu einem Kreisverkehr und es staute sich. Vor mir stand ein Auto, bei dem eines der Bremslichter defekt war und nicht leuchtete. Im Auto lief laute Musik, aber das Beifahrerfenster war halb geöffnet. Ich stellte mich rechts neben das Fahrzeug und rief nicht leise „Hallo?“. Keine Reaktion, ich wurde mehrmals lauter und am Ende schrie ich wirklich sehr laut (stand immer noch direkt neben dem offenen Fenster). Doch niemand reagierte. Dann löste sich der Stau auf und ich konnte die Fahrerin nicht mehr auf den Fehler hinweisen.

Wieso fährst du nicht durch den Wald, sondern auf der Landstraße?

Wieso fährst du mit deinem Auto nicht auf dem geschotterten/vermatschten/verdreckten/buckeligen Waldweg/Feldweg (mit Schlaglöchern) sondern auf der Landstraße? Wieso fährst du auf der Autobahn statt von Ort zu Ort und behinderst dort Menschen, die mit 200km/h fahren, obwohl du selbst nur 120 fährst? Merkste selber, oder?

Im Ernst, es gibt viele Gründe, wieso man als Radfahrender die Landstraße bevorzugt:

  • Waldwege sind oftmals mit grobem Schotter ausgelegt, da ist das Radfahren sehr anstrengend und auch nicht ungefährlich.
  • Während Straßen meist eine sehr leichte Steigung haben und serpentinenartig den Berg hoch führen, geht es bei Waldwegen oft direkt den Berg hoch. D. h. die Steigung ist viel höher.
  • Im Winter bei Schnee kann man nicht wirklich durch den Wald fahren.
  • Nachts ist auch schwierig.

Und dann ist da noch, dass ich nicht aus sportlichem Interesse Fahrrad fahre, sondern um meine Sachen zu erledigen. Und deshalb wähle ich die jeweils schnellste Strecke, auf der ich wenig Energie verbrauche. Schließlich fahre ich meist um die 50 Kilometer am Tag.

Hier hast du nichts zu suchen! Hier ist Tempo 80/100!

Immer wieder wird argumentiert, ich würde mein Leben aufs Spiel setzen, weil alle Autofahrenden auf Landstraßen bis auf fast Tempo 0 abbremsen müssten. Würde mich da jemand übersehen, wäre ich tot.

In der Praxis überholen mich die meisten mit genügend Abstand, ohne ihr Tempo zu drosseln, wenn es keinen Gegenverkehr gibt.

Nun, wenn mich jemand „übersieht“, ist die Geschwindigkeit nicht so relevant. Bei einem Aufprall auf die Frontscheibe bei Tempo 100 bin ich hoffentlich genauso tot wie nach dem Überfahren werden durch einen Lkw bei 20km/h an der Kreuzung.

Deshalb ist das für mich auch kein valides Argument, nicht auf der Landstraße fahren zu dürfen. Außerdem fahren auch Menschen in Traktoren, Mofas und anderen langsamen Fahrzeugen auf Landstraßen, die zumindest Berg runter sehr viel langsamer sind als ein schneller Radfahrender.

Fun fact: Wenn ich von Huchenfeld nach Pforzheim fahre und mich überholt jemand kurz vor diesem Hotel, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass er je nach Tageszeit unten am Kreisel im Pforzheim vor mir steht oder nur ein paar Autos weiter.

Viele Autofahrende haben den Anspruch, dass sie auf einer Landstraße ohne Zusatzbeschilderung bis zu 100km/h fahren dürfen. Dass das nur die maximale Geschwindigkeit darstellt, ist vielen nicht klar. Es gilt nämlich vorrangig immer das "Sichtfahrgebot" in § 3 der StVO. Man darf immer nur maximal so schnell fahren, dass man angepasst an die Sichtverhältnisse innerhalb des Sichtbereiches noch zum Stehen kommen kann. Und das können auch mal 30km/h auf einer kurvigen Straße bei Nebel sein.

Und wer mit Tempo 100 oder mehr aus einer lang gezogenen Kurve herausfährt, der verstößt gegen dieses Sichtfahrgebot.

Wieso fährst du an Kreuzungen manchmal über die Haltelinie drüber?

An vielen Kreuzungen sind im Asphalt Sensoren verbaut, die erkennen, ob sich etwas vor der Lichtsignalanlage (LSA) befindet. Diese reagieren manchmal nicht auf Radfahrende, deshalb fahre ich vor, damit ein hinter mir ankommendes Auto sich auf diesen Bereich stellen kann, damit die Ampel grün wird.

Wieso drängelst du dich an der Ampel immer vor, indem du rechts überholst? Was ist mit dem Sicherheitsabstand?

In § 5 der StVO Absatz 8 ist geregelt: „Ist ausreichender Raum vorhanden, dürfen Rad Fahrende und Mofa Fahrende die Fahrzeuge, die auf dem rechten Fahrstreifen warten, mit mäßiger Geschwindigkeit und besonderer Vorsicht rechts überholen.“

Ich selbst mache das nur äußerst selten, eher gar nicht. Ich sehe das so: Wenn ich aus Gründen um 17 Uhr durch die Stadt will oder muss, wie fast alle zu der Zeit, dann muss ich auch damit klar kommen, dass die ganzen Verkehrsteilnehmenden zusammen einen Stau erzeuge und dass ich sehr viel Zeit für wenige hundert Meter Strecke benötige. Dann stehe warte ich immer hinter den Autos, auch wenn das mehrere Ampelphasen dauert. Das ist dann Luxus, sagt man. Mein Vorteil ist, dass ich das sehr leicht umfahren könnte, mache ich in der Regel nicht.

Wieso fährst du nicht mit dem Auto?

Ich habe nichts gegen Autofahrende, jeder soll das nutzen, womit er für sich am besten klar kommt. Für mich ist das aus vielerlei Gründen das Fahrrad. Ein wichtiger Punkt davon ist, dass für mich das Fahrradfahren Lebensfreude ist.

Wieso fährst du Auto? Laut Statistiken sind die innerstädtischen Fahrten vom Pkw-Verkehr wie folgt aufgeteilt:3)

  • 25% unter 2 km
  • 50% unter 5 km
  • 70% unter 10 km

Okay, hier ein paar Punkte, weshalb Fahrrad fahren so schön ist:

  • Mit dem Fahrrad erlebt man die sich jeden Tag ändernde Umwelt, nimmt die verschiedenen Gerüche wahr, sieht hin und wieder auch mal ein paar Tiere.
  • Man ist an der frischen Luft und bekommt wieder einen Draht zur Natur.
  • Stress wird reduziert, man fährt sich quasi in die Entspannung.
  • Beim Radfahren, zumindest außerhalb von Stau, kann man gut nachdenken.
  • Ich kann überall Pause machen und den Moment genießen.
  • Man kommt mit anderen Menschen ins Gespräch.

Wieso nutzt du nicht ÖPNV (Öffentlicher Personen Nahverkehr)?

Weil man mit Bus/Bahn nicht dort hinkommt, wo ich hin will und schon gar nicht zu den Zeiten. Und auch, weil ÖPNV in Pforzheim sehr teuer ist und jedes Jahr teurer wird. Trotzdem benutze ich auch den Bus, wenn ich das schaffe, aber nur sehr selten.

1)
Ja, genau dort, wo man behauptet, keiner könne mich überholen
2)
FIXME Bessere Unterscheidung bnpfl. nicht bnpfl. Radweg. Radweg ist beides … möglich.
verkehr/projekte/radfahrer_faq.txt · Zuletzt geändert: 2019/04/21 12:25 von Natenom